Vermögenssteuern belasten Leistungsträger

Pressekommentar

Der Nationalratswahlkampf hat in seiner finalen Phase eine Reihe neuer Steuerpläne zu Tage gebracht. Für die Unternehmer besonders schmerzlich wäre die Einführung von Vermögenssteuer, Erbschafts- und Schenkungssteuer, wie es mehrere politische Kräfte fordern, ohne die drastischen Folgen für die Wirtschaftstreibenden zu berücksichtigen. Einerseits, weil diese neuen Steuern die betriebliche Substanz, die betriebsnotwendig ist, belasten oder etwa das Unternehmen in der Familie übergeben wird. Und andererseits, weil es schon immer Teil der unternehmerischen Strategie war, in guten Zeiten Finanzmittel zur Seite zu legen, um für schwierigere Phasen oder auch für den Ruhestand ausreichend gerüstet zu sein.

Kolportierte Freibetragsgrenzen schnell erreicht
Das würde all jene bestrafen, die über viele Jahre Vermögen zur Vorsorge aufgebaut haben – etwa in Form von Sparguthaben, Wertpapieren, einem Garten oder einem Wochenendhaus.Denn laut Berechnungen der KMU Forschung Austria sind die kolportierten Freibetragsgrenzen schnell erreicht. Die geforderten neuen Steuern belasten die, die durch Leistung, viel persönlichen Einsatz und unternehmerisches Risiko für sich und viele ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Existenz aufgebaut haben. Sie zerstören das Vertrauen in die Rahmenbedingungen, die für unternehmerisches Schaffen notwendig sind. Sie treffen Leistungsträger, die für Beschäftigung, Wachstum und Innovationen sorgen. Sie vergraulen Unternehmensgründer genauso wie ausländische Investoren. Sie behindern Übergaben in der Familie und damit die Weiterführung von Unternehmen, wenn ein altersbedingter Ruhestand ansteht.

Keine neuen Substanzsteuern
Dazu darf es nicht kommen! Was Österreich braucht, sind mehr Menschen, die sich etwas aufbauen wollen, nicht weniger! Mehr Menschen, die sich in das Wagnis des Unternehmertums begeben, nicht weniger! Mehr Menschen, die sich um den langfristigen Erhalt von Sachwerten bemühen – über Generationen hinweg. Nicht weniger! Daher: keine neuen Steuern, die die betriebliche Substanz und die hart arbeitenden Wirtschaftstreibenden schwächen!

Gastro-Betriebe brauchen Rechtssicherheit!

Pressekommentar, Uncategorized

Ein Drittel der österreichischen Bevölkerung raucht regelmäßig. Männer öfter als Frauen, Junge öfter als Ältere. Daran hat sich in den letzten Jahren wenig geändert. Auch der Wunsch vieler Raucher, in Restaurants, Bars, Kaffeehäusern, Discos und Heurigenlokalen nicht generell auf Zigaretten verzichten zu müssen, ist nach wie vor da. Das zeigen alle Umfragen. Gestiegen ist hingegen die Bereitschaft, auf andere Gäste und deren Gesundheit Rücksicht zu nehmen. Das Vorhandensein von Raucher- und Nichtraucherbereichen in Gastro-Betrieben wird daher von einer breiten Mehrheit der Bevölkerung als vernünftige Lösung gesehen. Eben das sieht auch die Tabakgesetz- Novelle 2008 vor, an denen die Vertreter der betroffenen Branchen sehr konstruktiv mitgewirkt haben – im Interesse der Unternehmer und ihrer Gäste.

“Daher ist von der Politik jetzt eine gesetzliche Klarstellung im Sinne
der ursprünglichen Intention des Gesetzes gefordert, damit die bisherige
Lösung künftig nicht mehr eine Frage der Interpretation ist”


Erhebliche Investitionen

Mehrere Jahre lang hat diese Regelung in der Praxis gut funktioniert, wie eine breit angelegte Umfrage des Linzer Market- Instituts belegt. Zwei Drittel der Befragten halten darin den „österreichischen Weg“ des Nichtraucherschutzes in der Gastronomie für besser als ein generelles Rauchverbot. Auch deswegen, weil sich die allein in Wien rund 2000 betroffenen Betriebe mit zum Teil erheblichen Investitionen in Raumabtrennungen und zusätzliche Belüftungen bemüht haben, ihren Gästen die beste Lösung zu bieten. Diese Investitionen gingen in die Millionen. Durch eine aktuelle „Klarstellung“ des Verwaltungsgerichtshofs (VwGH) drohen diese guten, funktionierenden Strukturen nun zerstört zu werden. Denn der VwGH interpretiert das Tabakgesetz anders, als der Gesetzgeber es geplant und beschlossen hat, und meint, dass Gäste auch am Weg zum Nichtraucherraum oder zum WC keinen Raucherbereich passieren dürfen.

Gesetzliche Klarstellung
Dies steht bisherigen Interpretationen von Seiten der politisch Verantwortlichen diametral entgegen. Daher ist von der Politik jetzt eine gesetzliche Klarstellung im Sinne der ursprünglichen Intention des Gesetzes gefordert, damit die bisherige Lösung künftig nicht mehr eine Frage der Interpretation ist. Denn die Unternehmen, die viel Geld in den gesetzlich vorgeschriebenen Umbau investiert und für den Umbau auch eine behördliche Genehmigung bekommen haben, müssen sich darauf verlassen können, dass das auch hält. Rechtssicherheit muss hergestellt werden!

Alt Wiener Grottenbahn ist kinderfreundlichster Betrieb Wiens

Pressekommentar

6000 Kunden nominieren kinderfreundliche Betriebe – Funktionäre besuchten über 2500 Geschäftslokale – über 350 Unternehmer bei Siegerehrung im Wiener Metropol.

Im Wiener Metropol wurde am vergangenen Dienstag der „kinderfreundlichste Betrieb Wiens“ als Höhepunkt der sehr erfolgreichen Aktion gekrönt. „Die Idee dahinter war, die Freundlichkeit unserer Wiener Unternehmerinnen und Unternehmer in all ihren Facetten gegenüber den kleinsten Kunden und den Eltern hervorzuheben!“ beschreibt die Initiatorin KommR Brigitte Jank, Obfrau des Wiener Wirtschaftsbundes und Präsidentin der Wiener Wirtschaftskammer die Suche nach dem kinderfreundlichsten Betrieb Wiens. Seit April schwärmten sämtliche Wirtschaftsbund Funktionäre in den Bezirken aus um die Aktion „Wir suchen den kinderfreundlichsten Betrieb Wiens!“ näher vorzustellen. Zusätzlich unterstützte das Elternmagazin, die Volksbank und medial die Bezirkszeitung die Aktion. 6000 Stimmen wurden von zufriedenen Kunden – darunter Mütter als auch Kinder – beim Wirtschaftsbund abgegeben. Das kinderfreundliche Angebot reichte vom Kindernachtmittag beim Friseur mit Clownsnase, über Spielnachmittage in Kaffeehäusern bis hin zu mütterfreundlichen Arbeitszeiten des Arbeitgebers.

Kinderfreundlichste Betrieb Gala
Zum großen Finale kamen über 350 nominierte Unternehmerinnen und Unternehmer zur „Kinderfreundlichsten Betrieb Gala“. KommR Brigitte Jank dankte in ihrer Begrüßung „allen Teilnehmern, weil alle Sieger sind!“ Darauf folgten filmische Kurzporträts über die 5 erstplatzierten Betriebe, die aus der Sicht der Kinder gedreht wurden. Dr. Karl Mahrer, Landespolizei-Vizepräsident, lobte die Zusammenarbeit der Polizei mit den Unternehmern vor Ort, da „mit der Suche nach dem kinderfreundlichsten Betrieb auch das Sicherheitsbedürfnis der kleinen Bürger unserer Stadt gestärkt wurde.“

WMW5644-585758
Foto: Foto Weinwurm; Präsidentin Jank mit Sieger Milan Brantusa von der “Alt Wiener Grottenbahn”

Der Sieger lautet: „Alt Wiener Grottenbahn“
KommR Brigitte Jank löste das mit Spannung erwartete Ergebnis und gaben den Siegerbetrieb bekannt: Die „Alt Wiener Grottenbahn“ im 2. Bezirk. „Ich bin sehr glücklich und freue mich als traditioneller Praterunternehmer, dass meine Arbeit bei meinen kleinen Kunden einen solchen Anklang findet!“ zeigt sich der Gewinner Milan Brandusa erfreut. Der zweite Platz ging an „Gerhard’s Haarspalterei“, den der Besitzer Herr Gerhard Uhrovcsik schon in dritter Generation führt. Ganze Familien, die bereits seit fünf Generationen den Friseur besuchen, zählen zu seinem Erfolgsrezept. Der dritte und fünfte Platz gingen in die Josefstadt – die „Lesewelt“ (Strozzigasse 14) und der „Fotograf  Mathias Lenz“ (Lerchenfelder Straße 100) konnten durch ihre Kinderfreundlichkeit punkten. Den vierten Platz erreichte wieder ein Friseur, diesmal aus dem fünften Bezirk. „Hair by Bruno“ Betreiber Muhammed Sarac nimmt mit Spielen, Videos den Kindern die Angst vor dem Friseur.

FDD_Youtube_Video03
Video: Die ausgezeichneten Top 5 Unternehmen 2013

Sonderpreise „Soziales Engagement“
Außerhalb der Wertung wurden heuer zwei besondere Betriebe prämiert, die ihr soziales Engagement für Kinder in den Vordergrund stellten. Zum einen wurde die Österreichische Post ausgezeichnet, die sich durch sympathische Kinderführungen durchs Verteilerzentrum einen Namen gemacht hat. Den zweiten Sonderpreis erhielt der Tapezierer Peter Ullmann, der Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen einen umgebauten Lagerraum für ihre Trainingseinheiten zur Verfügung stellte. Damit können sich die Behindertensportler auf die Paralympics weiter vorbereiten.

FDD_Youtube_Video01
Video: Kinderfreundlichster Betrieb 2013

FDD_Youtube_Video02
Video: Aktion “Für Dich Da” – Die Geschichte

Wirtschaftsreport: Mehr Wirtschaftskompetenz ins Parlament!

Pressekommentar

Cover_WiRep1

Die Nationalratswahl am 29. September ist eine Richtungswahl:

Werden jene gestärkt, die noch mehr von dem wegsteuern und umverteilen wollen, was andere hart erarbeitet haben? Oder fördern wir jene, die sich zu Leistung bekennen, die etwas bewegen wollen für unser Land, für die Menschen, für die Unternehmen? Meine Antwort ist klar: Keine neuen Belastungen und schon gar keine Steuern auf Eigentum, sondern bestmögliche Rahmenbedingungen, damit Betriebe und ihre Mitarbeiter/-innen erfolgreich arbeiten können. Nur so ist unser Wohlstand auch in Zukunft gesichert.

Die SPÖ zielt mit ihrer Eigentumssteuer ab 150.000 Euro auf den breiten Mittelstand! Sie trifft Menschen, die sich ein Eigenheim erwirtschaftet haben, und Betriebe fast jeder Größe. Allein für die Wiener Betriebe ergäbe eine Vermögensteuer von 0,7 Prozent eine zusätzliche Steuerlast von rund 200 Millionen Euro pro Jahr. Das entspricht dem jährlichen Personalaufwand von 3.700 Mitarbeiter/-innen! Gäbe es die geforderten Vermögensteuern schon heute,  wären wir bereits in der Rezession und bundesweit würden heuer 16.000 Arbeitsplätze verloren gehen.

Ich kämpfe dafür, dass man Unternehmer stärkt und nicht bestraft, indem wir Anreize für die Wirtschaft schaffen. Unterstützt werde ich dabei von vielen Unternehmer/-innen im Wirtschaftsbund, die in den letzten Jahren beachtliche Erfolge vorweisen konnten. Seit 2010 hat der Wirtschaftsbund 500 seiner Ziele erreicht. Gerade in Wien mit einer rot-grünen Regierung war das nicht leicht, doch Hartnäckigkeit und das Bekenntnis zu einer gesunden Wirtschaft machen sich bezahlt. Diesen Weg werden wir auch in Zukunft weitergehen und uns neue Ziele stecken, um die Rahmenbedingungen für die Wiener Betriebe weiter zu verbessern. Denn nur mit einem brummenden Wirtschaftsmotor können wir den Wohlstand erhalten, den wir uns gemeinsam hart erarbeitet haben.

Sorgen wir dafür, dass erfolgreiche Unternehmen Arbeit und Chancen für alle schaffen können! Damit die Richtung stimmt für Wien, damit die Richtung stimmt für Österreich.

Ihre Brigitte Jank
Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien,
Obfrau des Wiener Wirtschaftsbundes

WK Wien und Polizei arbeiten Hand in Hand gegen Kriminalität

Pressekommentar

Sicherheit ist wesentlicher Faktor bei der Auswahl des Lebensmittelpunktes. Um Kriminalität effektiv und nachhaltig bekämpfen zu können, ist besonders in der Kriminalprävention eine enge Zusammenarbeit von Exekutive und Betroffenen gefragt. Die bereits mehrjährige Kooperation von Wiener Polizei und Wirtschaftskammer Wien ist dafür beispielhaft. „Aktuelle Kriminalstatistiken der Wiener Polizei haben gezeigt, dass es bei Delikten gegen Unternehmen eine deutliche Reduktion gab. Das haben wir vor allem der Wiener Polizei durch ihren Einsatz und die hohe Qualifikation der Polizisten zu verdanken. Aber auch die Unternehmen haben durch Präventionsmaßnahmen einen außerordentlichen Beitrag zur Entwicklung der Statistik geleistet“ so Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien.

Starke Rückgänge bei Überfällen
Durch die enge Zusammenarbeit und die wirksame Infokampagne der vergangenen Jahre konnten in den Kernbereichen Rückgänge bei der Kriminalitätsrate erzielt werden. Eine wesentliche Reduktion gibt es beispielsweise bei Raubüberfällen auf Bankinstitute. Waren es im Jahr 2007 noch insgesamt 76 Überfälle, so wurden im ersten Halbjahr 2013 nur 16 verübt. Bei Trafiken gab es zwischen 2009 bis 2012 eine Reduktion von durchschnittlich 60 Prozent. Im Vergleichszeitraum nahmen Überfälle auf Supermärkte und Drogerien um durchschnittlich 40 Prozent ab. Im Bereich des Tankstellenraubes gab es von 2009 bis 2012 eine Reduktion von 20 Prozent und beim Taxiraub ca. 10 Prozent. „Für diese positive Bilanz ist neben den erfolgreichen Maßnahmen der polizeilichen Fahndungs- und Ermittlungsarbeit auch die langfristig wirksame Zusammenarbeit zwischen der Polizei, den Unternehmen und der Wiener Wirtschaftskammer verantwortlich“, so General Karl Mahrer, Vizepräsident der Landespolizei Wien.

20130912_Bild_Prävention_Polizei

Bild © Polizei Wien : General Karl Mahrer (Landespolizeivizepräsident der Landespolizei Wien) und Brigitte Jank (Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien)

Regelmäßige Workshops für Unternehmen
Die Kriminalpolizeiliche Beratung bietet gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Wien und ihren Fachgruppen Sicherheitsschulungen an. Denn Schulungen und Informationen bilden einen wesentlichen Beitrag zur Kriminalprävention. Dabei werden die Unternehmer und Mitarbeiter in Workshops anhand von Beispielen auf mögliche Krisenszenarien vorbereitet. Wichtig ist dabei vor allem die Sensibilisierung auf mögliche Gefahren und die gezielte Schulung zur verhaltensorientierten Prävention. Zusätzlich werden die Unternehmen gemeinsam von Wirtschaftskammer Wien und der Polizei bei der Erstellung von Sicherheitskonzepten unterstützt. Dabei werden die Unternehmer an Ort und Stelle von Experten zu wichtigen Sicherheitsvorkehrungen in den Betrieben beraten. Im Fokus stehen hier der Einzelhandel, Banken, Tankstellen, Trafiken und Friseure. Diese Maßnahmen sowie der regelmäßige Kontakt mit den zuständigen Polizeiinspektionen vermitteln den Unternehmern und Mitarbeitern Sicherheit. Aber auch bei der Taxilenkerausbildung wurde verstärkt auf die Sicherheit geachtet. So werden die künftigen Lenker von Polizisten auf das Verhalten während und nach einem Überfall speziell trainiert.

Auszug von Schulungsmaßnahmen der WK Wien im Jahr 2013:

  • Sicherheitsjour-fixe für Banken
  • Sicherheitstipps für die Gastronomie, Trafiken, Handel
  • Verpflichtende Schulung im Rahmen der Taxilenkerausbildung
  • Sicherheit in der Wiener Hotellerie
  • Szenarientraining für Juweliere
  • Trickbetrug in Geschäften
  • Symposium Veranstaltungssicherheit
  • Wirtschafts- und Industriespionage, Datensicherheit, Cyber Security, Online und IT Sicherheit durch gesunden Menschenverstand

Weitere Maßnahmen geplant
Die Polizei Wien und die Wirtschaftskammer Wien beobachten laufend die Entwicklungen bei Überfällen und Einbrüchen. Auf etwaige Verschiebungen der Delikte auf andere Branchen wird sofort reagiert. So werden regelmäßig neue Maßnahmen für die jeweilige Branche erarbeitet. Im Herbst 2013 startet eine Informationskampagne für Friseure, Handels- und Gastronomiebetriebe. Zusätzlich werden betroffene Branchen wie der Einzelhandel und die Gastronomie in Form von Direct Mailings über Präventionsmaßnahmen gegen Ladendiebstahl und Taschendiebstahl informiert. Dabei wird die Zusammenarbeit zwischen Polizei und den Wiener Einkaufsstraßen intensiviert.

Leistung muss sich lohnen

Pressekommentar

Die von der Arbeitnehmerseite derzeit geforderten Eigentumssteuern ab 150.000 Euro zielen auf den breiten Mittelstand. Sie treffen Betriebe fast aller Größenordnungen. Unsere Wirtschaft lebt davon, dass es nicht nur Arbeitskraft und Wissen gibt, sondern auch Eigentum in Form von Maschinen, Fuhrpark, Ladeneinrichtung, Gebäuden, Computern oder Telefonen. Allein in Wien ergäbe eine Vermögenssteuer von 0,7 Prozent für die Betriebe eine weitere jährliche Steuerlast von rund 200 Millionen Euro, was dem Personalaufwand von mehr als 3700 Mitarbeitern entspricht.

Eigentum schafft Vorsorge und Sicherheit
Statt die anstehenden Herausforderungen über neue oder höhere Steuern lösen zu wollen, gilt es zuerst die längst überfälligen Reformen im öffentlichen Bereich umzusetzen. Zudem muss die Schaffung von Eigentum abseits jeder falsch verstandenen Ideologie unterstützt werden, weil EigentumVorsorge und Sicherheit schafft, kann man doch in schwierigen Zeiten darauf zurückzugreifen. Das gilt vorallem für Betriebe. Unternehmertum ist immer an Betriebsmittel gebunden. Maschinen, Fuhrpark, Ladeneinrichtung, Computer oder Telefon müssen üblicherweise erworben werden. Dieses Betriebsvermögen zu besteuern, würde dem Wirtschaftswachstum einen massiven Dämpfer bescheren – und die Arbeitslosigkeit deutlich erhöhen. Es ist unverantwortlich, der Wirtschaft neue Lasten aufbürden zu wollen. Laut KMU Forschung Austria hätte ein durchschnittlicher steuerpflichtiger Betrieb in Wien mit fünf Mitarbeitern zwischen 9000 und 26.600 Euro an Steuern zu bezahlen. Das wird sich nicht einfach auf die Preise umlegen lassen, und Umstrukturierungen haben die Betriebe bereits in den vergangenen Jahren vorgenommen. Also bliebe nur, beim Personalaufwand zu sparen. Wollen das die Eigentumssteuer-Befürworter wirklich?

Kein Platz für weitere Belastungen
Das Umverteilungsargument geht völlig ins Leere. Österreich ist bei der Einkommensumverteilung laut OECD Vizeweltmeister hinter Belgien. Das bedeutet, nur in Belgien wird mehr umverteilt als in Österreich. Mehr als 44 Prozent des österreichischen BIP müssen bereits über Steuern und Sozialabgaben abgeführt werden. Da haben weitere Belastungen keinen Platz mehr. Sozialer Ausgleich ja, aber Leistung muss sich mehr lohnen als Handaufhalten. Das ist eine Frage der Gerechtigkeit.

 Bild von Video_1

Töchterle und Jank besuchen MSD-Produktionsstandort in Wien

Pressekommentar

Am Mittwoch besuchten Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle und die Wiener Wirtschaftskammerpräsidentin KommRin Brigitte Jank die Wiener Niederlassungen von MSD in Österreich. Nach einer umfassenden Führung am Produktionsstandort von MSD-Tiergesundheit, der Intervet GesmbH in der Floridsdorfer Siemensstraße, diskutierten Töchterle und Jank mit EntscheidungsträgerInnen aus den Management-Teams von MSD in Österreich wissenschafts-, gesundheits-, standort- und industriepolitische Themen. „Die Präsenz starker Forschungsunternehmen in Österreich zeigt die hohe Attraktivität des Wissenschafts- und Forschungsstandortes Österreich. Um diese Stärke weiter zu bündeln und die Innovationsfreudigkeit weiter zu beschleunigen, müssen wir die einzelnen Bereiche des Innovationsprozesses von der Grundlagenforschung bis zur Innovation in Zukunft enger verbinden. Dadurch schaffen wir mittel- und langfristigen Wohlstand für die Gesellschaft und Mehrwert für Unternehmen”, unterstrich Töchterle im Rahmen der Visite. “Wien verfügt dank Unternehmen wie MSD über einen starken Life Science-Sektor, der pro Jahr knapp 2 Mrd. Euro umsetzt und damit einen bedeutenden Wirtschaftszweig bildet. Wiens Life Science-Unternehmen zeichnen sich vor allem durch eine überdurchschnittlich hohe Zahl an Patenten und hohe F&E-Investitionen aus. Daher muss die Standortpolitik auf die Life Sciences, die laut dem Fraunhofer-Institut zu den wichtigsten Zukunftsbranchen gehören, einen klaren Fokus legen”, erklärte Jank.

Toechterle_Jank
Foto [v.l.n.r.: Dr. Klaus Kriebitzsch, MBA (Geschäftsführer der Intervet Austria); Mag.a Gabriele Grom (MSD-Geschäftsführerin); KommR Brigitte Jank (Wiener Wirtschaftskammer-Präsidentin), Dr. Karlheinz Töchterle (Wissenschafts- und Forschungsminister)]; Fotocredit: MSD/Breneis

 “Für uns als MSD in Österreich ist es zentral, unser wirtschaftliches, wissenschaftliches, arbeitsmarktpolitisches und standortbezogenes Know-how vor Ort transparent zu machen. MSD ist ein weltweit führender Player im Human- und im Tiergesundheitsbereich. In Österreich sind in den beiden Divisionen rund 400 höchst qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, die im Jahr 2012 gemeinsam einen Umsatz von 215 Millionen Euro erwirtschaftet haben. Darauf sind wir stolz. Es ist uns eine besondere Freude, mit Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Töchterle und Wirtschaftskammer-Präsidentin Brigitte Jank aktuelle Themen im unmittelbaren Austausch diskutieren zu können”, so MSD-Geschäftsführerin Mag.a Gabriele Grom und Dr. Klaus Kriebitzsch, MBA, Geschäftsführer der Intervet Austria.

Intervet GesmbH – Produktionsanlage ist ein strategischer Standort
Die Intervet GesmbH ist eine hundertprozentige Tochter des international tätigen Tierarzneimittelkonzerns Intervet BV mit dem Firmensitz in Boxmeer, Niederlande. Die Intervet GesmbH betreibt in Wien eine Produktion für Veterinärpharmazeutika, wobei die Anlage nicht nur den europäischen GMP-Richtlinien (Good Manufacturing Practice) entspricht, sondern zu einem großen Teil von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA (US Food and Drug Administration) auditiert und als Lieferant in die USA zugelassen wurde. Im Hause befindet sich auch eine Marketing- und Salesorganisation für Österreich. Als unterstützende Abteilungen für den Standort sind ein Qualitätskontrolllabor zur Prüfung und Freigabe von Arzneimitteln und ein Auslieferungslager sowohl für den österreichischen Markt als auch für den Export eingerichtet. “Die Produktionsanlage ist ein strategischer Standort für MSD. Der überwiegende Teil der Wiener Produktion geht in den Export, wobei die USA den größten Anteil ausmachen”, unterstrich Kriebitzsch.

MSD führender Player bei klinischer Forschung
Für den Humangesundheitsbereich gilt: “In Österreich sind wir bislang im Jahr 2013 trotz Patentabläufen wirtschaftlich auf Plan, bei der klinischen Forschung sehr gut unterwegs. MSD hat in Österreich klinische Studien mit insgesamt rund 1.500 Patientinnen und Patienten laufen, wir investieren in diese Programme per anno rund 9 Millionen Euro”, stellte Grom klar. “Neben dem Bekenntnis zu Transparenz und Ethik ist diese massive und extrem kostenintensive Forschung für uns die Basis moderner Medikamente. Wir wollen, dass der Zugang zu Innovationen im Gesundheitswesen den Patientinnen und Patienten in Österreich auch in Zukunft zur Verfügung steht.”

MSD weltweit für die Gesundheit
MSD ist ein führendes globales Gesundheitsunternehmen und eine Unternehmensgruppe der weltweit agierenden Merck & Co., Inc. mit Hauptsitz in Whitehouse Station, New Jersey, USA. Über unsere Medikamente, Impfstoffe, biologischen Therapeutika sowie Pflege- und Tiergesundheitsprodukte arbeiten wir eng mit unseren Kunden zusammen. In 140 Ländern bieten wir breit angelegte Lösungen für das Gesundheitswesen an. Wir setzen uns durch umfangreiche Initiativen, Programme und Partnerschaften gezielt dafür ein, den Zugang zur Gesundheitsversorgung zu verbessern. In Österreich ist MSD seit 1971 präsent.

Es geht um unsere lebenswerte Stadt

Pressekommentar

Seit 2008 ist die Bevölkerung in Wien um rund 55.000 Menschen gewachsen. Im selben Zeitraum ist die Zahl der unselbstständig Beschäftigten in der gewerblichen Wirtschaft um rund 18.000 gestiegen. Dieses Beschäftigungswachstum wurde vor allem von bestehenden Betrieben getragen. Diese Zahlen zeigen deutlich, dass Wien mehr Wirtschaft braucht, nicht weniger. Wir brauchen mehr Platz in der Stadt, um Unternehmen die Möglichkeit zu geben, sich hier anzusiedeln und Mitarbeiter einzustellen. Wir brauchen eine stärkere Durchmischung von Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Bildung und Kultur in allen Grätzeln der Stadt, um für möglichst viele Menschen alles, was täglich gebraucht wird, auf kurzem Wege erreichbar zu machen. Wir brauchen eine wirtschaftsfreundliche Stadtverwaltung, die bürokratische Regeln auf das Notwendigste reduziert und neue Gesetze vor ihrer Beschlussfassung auf ihre Wirtschaftsverträglichkeit hin überprüft. Wir brauchen eine Abgabenhöhe, die Betriebe nicht abschreckt und in andere Regionen vertreibt, sondern als faires Entgelt für die Vorzüge des Standortes Wien akzeptiert werden kann. Und wir brauchen ein Verkehrskonzept, das den Bedürfnissen der Unternehmer Rechnung trägt.

Voraussetzung für funktionierendes soziales Gefüge
Nur so kann es gelingen, die Herausforderung des rasanten Bevölkerungswachstums zu bewältigen. Denn eine wachsende Stadt wie Wien kann ohne eine wachsende Wirtschaft langfristig nicht reüssieren. Nur eine wachsende Wirtschaft kann auch ausreichend viele Jobs bereitstellen. Eben diese Arbeitsplätze sind notwendig, um den hohen Lebensstandard in unserer Stadt abzusichern. Sie sind die Voraussetzung für ein funktionierendes soziales Gefüge, für die Verwirklichung individueller Lebensziele, für die Absicherung der älteren Generation und für Investitionen in die Jugend. Wenn der Wirtschaft nicht die Rahmenbedingungen geboten werden, die sie braucht, gerät unser Gesamtsystem ins Wanken. Es geht also darum, dass es in Wien mehr Unternehmerinnen und Unternehmer geben muss und mehr wirtschaftliche Dynamik. Für unsere Zukunft als lebenswerte Stadt.

Neues Serviceangebot für mehr Wachstum durch Innovation

Pressekommentar

Innovationen sind die Basis für den künftigen ökonomischen Erfolg des Wirtschaftsstandorts Wien und unsere Wettbewerbsfähigkeit. Die Wiener Unternehmen müssen sich dabei nicht verstecken, denn es gibt derzeit sowohl bei den großen Unternehmen als auch bei den KMUs ungeheuer viel Potenzial. Viele der Megatrends wurden von Wiener Unternehmen entwickelt oder mitgestaltet. “Wer langfristig erfolgreich sein will, muss in die Innovationskraft seines Unternehmens investieren. Dabei wollen wir die Unternehmen mit dem neuen Angebot unterstützen”, so Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien. Untersuchungen zeigen, dass innovative Betriebe, die regelmäßig in neue Verfahren, Produkte und Ideen investieren, einen höheren Umsatz erzielen und mehr Personal beschäftigen.

  Foto_PK Wachstum durch Innovation
© Rene Wallentin: v.l.: Mag. Erwin Hameseder, Spartenobmann Banken und Versicherungen und Obmann der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, Mag. Christopher Schneider, Vorsitzender des Vorstandes / Markt der WKBG und Mag. Kurt Leutgeb von aws

Aufgrund des schwierigen Umfelds war in den vergangenen Jahren die Innovationsfreudigkeit der Betriebe jedoch gebremst. Daher hat die Wirtschaftskammer Wien nun gemeinsam mit der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) und der Wiener Kreditbürgschafts- und Beteiligungsbank AG (WKBG) ein neues Service- und Maßnahmenpaket erarbeitet. Dabei erhalten die Unternehmen maßgeblich Unterstützung bei der Finanzierung der Innovationstätigkeit. Die Wirtschaftskammer Wien hilft bei den Vorarbeiten für Kreditgespräche sowie bei der Auswahl von den geeignetsten Garantien. Die aws und WKBG stellen die nötigen Bankgarantien zur Verfügung. Durch die enge Zusammenarbeit der kreditgebenden Bank mit aws und der WKBG haben die Unternehmen zusätzlich den Vorteil eines sogenannten One-stop-Shops. Also von nur einer Anlaufstelle. Durch diese Zusammenarbeit lassen sich Investitionen rasch und einfach umsetzen.

Spartenobmann Mag. Erwin Hameseder: “Innovationen zählen zu den Hauptantriebsfedern langfristigen Wirtschaftswachstums. Daher ist es für Unternehmen gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten wichtig, ihre Innovationskraft zu erhalten und zu stärken. Dazu benötigen sie aber Informationen und entsprechende fachliche Begleitung, damit sie rasch und unbürokratisch Zugang zu Finanzierungen bekommen. Als Spartenobmann für Banken und Versicherungen freut es mich daher ganz besonders, dass es dafür jetzt ein Instrument der Wirtschaftskammer Wien gemeinsam mit den Wiener Banken gibt.”

Nutzen für Banken und Unternehmen
Mit dem neuen Programm “Wachstum durch Innovation” werden sowohl die Unternehmen als auch die Banken unterstützt. Durch die fundierte Vorbereitung gemeinsam mit den Experten des WIFI Wiens können wesentliche Hürden im Kreditgespräch schon vorab beseitigt werden. Auch die Banken profitieren von der Maßnahme. Durch die sorgfältige Vorbereitung der Unternehmen werden die Risiken für die Banken überschaubarer. Auch können die Banken, die durch immer stärkere Sicherheitsvorgaben sorgfältiger mit Kreditfinanzierungen umgehen müssen, das Risiko eines Ausfalls minimieren. Diese Möglichkeiten bringen sowohl den Banken als auch den Unternehmen einen wesentlichen Vorteil bei der Kreditvergabe.

Die Maßnahmen im Überblick: – Die Wirtschaftskammer Wien fördert Beratungen durch ExpertInnen des WIFI Wien, indem sie zwischen 50 und 75 Prozent der Kosten dafür übernimmt. – WKBG und aws wiederum geben Garantien für Investitionskredite. – Wie hoch die Garantien sind, hängt immer von der jeweiligen Situation ab. Üblicherweise werden 50 bis 80 Prozent des Kreditbetrages garantiert. – Die WKBG stellt bei Bedarf zusätzlich Kapital in Form einer echten stillen Beteiligung zur Verfügung.

Rahmenbedingungen und Voraussetzungen: – Firmensitz/Betriebsstätte der Antragstellerin/des Antragstellers ist in Wien – Die geplanten Investitionen müssen mit einem unternehmerischen Vorhaben verbunden sein und plausible Erfolgschancen haben. Nur wenn sie zu einer nachhaltig positiven Entwicklung mit regelmäßigen, nachhaltigen Umsätzen führen, kann man auch tatsächlich von einer Rückzahlung und Verzinsung des Kredits ausgehen. – Mit dem Kredit darf keine Sanierung finanziert werden. – Zeitgerechter Antrag – idealerweise bereits bei der Projektplanung. Garantien durch die aws sind vor Projektbeginn zu beantragen (vor der ersten Lieferung/Leistung, der ersten Rechnung, dem Kaufvertrag, der ersten Zahlung). – Angemessener Risikobeitrag des Unternehmens: Einbringen von Eigenmitteln in die Projektfinanzierung und/oder Übernahme persönlicher Haftung durch die wesentlichen GesellschafterInnen – Anträge sind über das finanzierende Kreditinstitut einzubringen, zum Beispiel über die Hausbank.